Sommerloch

So nennt man wohl dieses alljährliche Phänomen, da Tageszeitungen, Illustrierte, Zeitschriften, Fernsehberichte und vermutlich auch Blogs fern jedes informativen Inhaltes bleiben. Außer ein paar Schlagzeilen, den Wettervorhersagen und Stauprognosen ist nicht viel los.

Die uns seit Tagen doch wohlgesinnte Sonne, die daraus hervorgehende Hitze und vor allem auch die Ferienzeit fordern ihren Tribut.

Wie es wohl scheint.

Verständlich, denn wer würde bestreiten, dass ein kühler Drink an einem schattigen Plätzchen, ein bisschen planschen am Baggersee oder ein erfrischend fruchtiger Eisbecher beim Lieblingsitaliener um die Ecke nicht eh verlockender sind, als das langweilige verfassen von Artikeln. Zumal diese, aus soeben bekannt gewordenen Ursachen, sowieso nur wenig Beachtung fänden. Sei’s drum.

Mit diesem ganzen Vorgeplänkel wollte ich – um der Wahrheit eine Gelegenheit einzuräumen – auch nur die Vernachlässigung unseres Blogs schönreden. Der ehrliche Grund – es gab die letzten Tage einfach nichts erwähnenswertes zu berichten. Nichts hübsches zu zeigen. Es dümpelt alles vor sich hin. Es entstehen Dinge im Kleinen – aber nichts das schon an die Öffentlichkeit getragen werden sollte.

Gleichermaßen wollte ich diesen Blog jedoch noch nicht in seinem Keim ersticken – immerhin liegt der letzte Beitrag ja jetzt auch schon etliche Tage zurück – und schicke hiermit ein Lebenszeichen. “fiep” oder “piep” oder wie auch immer ein Blog sich äußern würde.

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